Bartfrisuren

Viele Menschen haben die Möglichkeit, sich moderne Bartfrisuren von Sechstagebart über Chin Strip und Co. erschaffen zu können. Dies liegt primär am übermächtigen Bartwuchs. Die Möglichkeiten sind hier schier unerschöpflich. Ob man einen klassischen Schnauzer, einen Chin Puff oder Ziegenbart aus dem vollen Bart erschaffen kann, liegt dann in der Schöpfungsgabe des „Eigentümers“. Wenn man sich die entsprechenden Kreationen in diversen Lifestyle Magazinen ansieht, dann kann man den Ziegenbart bis hin zu Schifferkrause und Backenbart sehen.
Insbesondere fällt die Vielfalt in den Trendmetropolen der Welt auf. Vor allem kann man dort sehr gut sehen, dass nun auch der urbane junge Mann von heute wieder vollen Bart trägt. Bartwachstum ist aber nicht nur bei den jungen Hipstern wieder „in“, sondern den Trend zu dichtem Bart kann man durch alle Gesellschaftsschichten hindurch erkennen. Auf den Straßen von Berlin, London oder New York wuchern sogar Vollbärte, ein Zustand, den man vor wenigen Jahren noch für undenkbar gehalten hatte. Eigentlich kannte man diese Entwicklung von den Hippies der Siebzigerjahre. Heute wird der Trend aber noch modischer getragen als noch vor in den Jahrzehnten davor. Wie man heute mit angesagten Bartfrisuren wie etwa dem Soul Patch oder dem Rap Industry neue Standards setzen kann, beweisen heute unzählige junge Männer. Einen Unterschied zu damals kann man aber ganz deutlich erkennen. Die Bärte wurden damals „wilder“ und im Allgemeinen auch viel ungepflegter getragen als heute. Dadurch werden die heutigen Kreationen auch als viel pflegeintensiver gesehen und bedürfen einiger Übung beim Styling. Wer allerdings erfinderisch ist, der wird auch die Arbeit früh morgens vor dem Spiegel nicht scheuen. Viel Bartwuchs Creme ist ebenso notwendig.

Mit einer Bartfrisur ein Statement abgeben

Insbesondere im Zusammenhang mit der nun starken religiösen Debatte sollte man sich doch auf die eigentliche Aussage der Bartfrisur besinnen. Zumindest sollte man sich überlegen, welche Assoziationen damit hervorgerufen werden können. Letztlich gibt man mit einem vollen Bart natürlich auch ein gewisses Statement ab, insbesondere dann, wenn er sich stark von anderen Kreationen unterscheidet. Das persönliche Statement muss also zu der eigenen Persönlichkeit passen. Auch wenn man es vielleicht zu Beginn nicht wahrhaben möchte, aber jede Bartform ist auch ein Statement. Genau aus diesem Grund sagt man meist Barträgern nach, dass über sie ein Hauch von Freiheit weht. Er steht in letzter Konsequenz auch für Freibeuterei, denn man gibt damit beim weiblichen Geschlecht ein Statement ab. Besonders im Großstadtdschungel kann es daher schon mal vorkommen, dass Frauen auf einen zukommen und die Form der Bartfrisur bestaunen. Immerhin wird der Bart und seine Frisur auch mit Abenteurertum assoziiert und wirkt entsprechend auf das andere Geschlecht.
Man stellt sich also auch als Bartträger die Fragen ob man dynamisch und ein bisschen machohaft herüberkommen möchte. Will man vielleicht sehr modisch und in Sachen Style up-to-date sein und dies auch öffentlich vermitteln? Entsprechend wird sich auch die Bartfrisur gestalten lassen. Wenn man eher der Traditionsverbundenheit verschlossen ist, dann wird dies auch in Form einer klassischen Barttracht in Verbindung stehen. Man muss daher auch sagen, dass es für jeden Typ Mann den richtigen Bart gibt.
Die passende Bartfrisur für jeden Typ
In der Regel passt man die Bartfrisur dem jeweiligen Gesichtstyp an. Natürlich ist nur eine Kreation möglich, wenn der entsprechende Bartwuchs vorhanden ist. Denn die meisten Bartfrisuren lassen sich individuell nur mit der notwendigen Haardichte realisieren. Nur dann können auch kleinere Rasurtricks angewandt werden und man kann sich an fast jede Gesichtsform anpassen. Hat man einer schwachen Bartwuchs, kann man manche Bartfrisuren auch gar nicht umsetzen. Versucht man es dann aber dennoch, dann sieht das Ergebnis meist eher peinlich aus.

Wo arbeite ich und welche Bartfrisur passt an den Arbeitsplatz

Die Lage hat sich heute etwas zum Positiven verändert aber noch vor wenigen Jahren war es undenkbar, dass man einen Vollbart hatte. Eigenwillige Bartkreationen waren ebenso verpönt. Insbesondere in einer sehr konservativen Branche war dies undenkbar. Vor allem auch Mitarbeiter, die in einem repräsentativen Berufszweig tätig waren, konnten keine Bartfrisuren tragen. Hier war vielleicht maximal ein dezenter Oberlippenbart gestattet.

Trägt man einen Sechstagebart oder einen Schnurrbart?

Der Sechstagebart hat durchaus eine Zeit lang für Furore gesorgt. Es gab auch Zeiten, wo ein Dreitagebart als legitim galt. Dennoch ist es heute vor allem in bestimmten Branchen eher verpönt, diese Bartfrisur zu tragen. Man kann sich daher schon einmal eine Bemerkung anhören, ob man sich vergessen hatte zu rasieren. Der Sechstagebart ist länger und pikt weniger. Er ist somit viel sanfter als der Dreitagesbart. Letztlich wird hier vermutlich auch die Gattin einen Teil mitzureden haben.

Der Schnurrbart

Er ist wohl der Klassiker unter all den Bartfrisuren. Er kommt auch aufgrund der aktuellen Retro-Welle sehr gut an. Früher lag der Schnurrbart vielleicht bei manchen Männern eher wie eine haarige Raupe einfach über der Oberlippe. Heute wird er von den Männern penibel geformt und er wirkt sehr gepflegt. Wird er nicht ausreichend gepflegt, dann kann er die Gegenteile Meinung widerspiegeln. Auch kommt es vor, dass er nämlich schnell spießig wirkt.
Der Schnurrbart lässt sich auch sehr gut man weiteren Bartfrisuren kombinieren. Als Beispiel wäre hier etwa der Soul Patch am Kinn genannt, welcher so in dieser Form auch kombiniert getragen werden kann.

Vom Soul Patch zum Chin Puff

Dabei handelt es sich bereits um sehr ausgefallene Bartfrisuren. Sie sind raffiniert und dezent im gleichen Umfang. Sie haben vor allem einen sehr großen Vorteil, denn sie sind sehr leicht zu machen und können daher auch von Männern mit weniger Gesichtsbehaarung umgesetzt werden.

Der Soul Patch ist eine Form des Bartschnitts, wo man einen schmalen, gut geformten Schnurrbart trägt. Teil dieses Bartschnittes ist auch der ebenso schmale Unterlippenbart. Dazu kann man unterschiedliche Kreationen tragen. Sehr beliebt erscheint derzeit das verjüngende Bartdreieck am Kinn. Hier gibt es unterschiedliche Ausprägungsformen. Das bekannteste Erscheinungsbild dieser Bartfrisur ist jene des Musketiers D’Artagnan, wie er filmisch beispielsweise von Gabriel Byrne gespielt wurde.

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